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Quanten-Medizin(Seite 1)


Der folgende Bericht von Frau Stefanie Susanne Goldner erschien In der Fachzeitschrift “Hier und Jetzt“ 02 - 08 des Instituts für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH. Ich danke dem Verlag und Frau Stefanie S. Goldner für die freundliche Genehmigung zum Abdruck auf meiner homepage.

Quantenmedizin - neue Dimensionen im Denken
von Stefanie Susanne Goldner

Am 13.10.2007 fand in Heidelberg das 9. Symposium der DGEIM unter der Überschrift “Quantenmedizin - die Medizin entdeckt die Quantenphysik“ statt. Unter den Referenten befanden sich unter anderem Prof. F. A. Popp, Dr. U. Warnke und Prof. K. Meyl, drei der Pioniere der heutigen Physik, deren zum Teil revolutionäre Forschung das Potential hat, unser derzeitiges Verständnis der Welt komplett neu zu definieren. Im Folgenden möchte ich versuchen, die geballten Informationen dieses Symposiums in einer verständlichen und logischen Reihenfolge zusammenzufassen.

Beginnen möchte ich mit dem Vortrag über Wirbelphysik von Prof. Meyl, der die Wirbelbewegung als grundlegendes Prinzip im Universum vorstellte. Er brachte dabei Beispiele wie die helikale Struktur der DNS und des Kollagens, die Rotationsbewegung von sowohl kleinsten Teilchen wie Elektronen und Photonen als auch von Planeten, Sternen und ganzen Galaxien, und stellte darüber hinaus kurz die Experimente von Vladimir B. Ginzburg vor, der u.a. eindeutig bewiesen hat, dass sich selbst elektromagnetische Felder spiralförmig ausbreiten. Die Wirbelphysik berücksichtigt - im Gegensatz zur Felder- bzw. Teilchenphysik - nicht nur die expandierenden Wirbel (Fliehkraft, Abstoßung gleichnamiger Teilchen, Stoßprozesse der Quarks,...), sondern auch die kontrahierenden Wirbel, die in der konventionellen Physik gleich null gesetzt werden, mit dem Resultat, dass man Postulate und Arbeitshypothesen wie zum Beispiel die Gravitation zur Hilfe ziehen muss, die nicht physikalisch hergeleitet werden können, - um es mit Prof. Meyls Worten auszudrücken: “Da verkommt die Physik zum Glaubenssystem!“
Diese expandierenden und kontrahierenden Wirbel kann man sich vorstellen wie einen Tornado: innen treibt der expandierende Wirbel alles, was er erfasst, nach außen, während der kontrahierende Wirbel verhindert, dass sich die Windhose auflöst. Das gleiche gilt für das Universum, das bei den Rotationsgeschwindigkeiten der Galaxien schon längst auseinander getrieben wäre, wenn der kontrahierende Wirbel dies nicht verhindern würde - was natürlich bedeutet, dass sich das Universum nicht ausdehnt und es entsprechend auch keinen Urknall gegeben haben kann (die Rotverschiebung im Spektrum von Sternen, die bisher als ein Sich-Entfernen interpretiert wurde, ist über Raum-Zeit-Krümmungen ebenso schlüssig zu erklären). Wir leben also in kleinen und großen expandierenden und kontrahierenden Wirbeln.

Die von mehreren Referenten zitierte Arbeit von Milo Wolff knüpft hier nahtlos an: Er entwickelte ein Modell, das Teilchen als stehende kugelförmige Quantenwellen definiert, die sich aus der Interferenz einer nach außen laufenden und einer nach innen laufenden Welle zusammensetzen und sich bis ins Unendliche fortsetzt. Mit anderen Worten: wenn die nach innen laufende und die nach außen laufende Welle eine stehende Welle bilden, haben wir Materie; wenn aber das Gleichgewicht gestört ist und sich keine stehende Welle aus der Interferenz ergibt, dann gibt es auch keine Materie, sondern nur elektromagnetische Schwingungen - einzelne Wellen eben. Materie ist also nicht ein weniger energiereicher Zustand, sondern beruht auf durch konstruktive Interferenz bedingte Koppelung von Wellen in einem energetisch stabilen Zustand. In der Chemie wird dieses Prinzip seit Jahrzehnten gelehrt und angewendet, scheinbar ohne dass die Tragweite des Ganzen wirklich verstanden wurde: Das Pauli-Prinzip beschreibt das Auffüllen der Orbitale eines Atoms mit Elektronen, wobei unter anderem der Spin, also die Rotationsbewegung des Elektrons, berücksichtigt wird, durch die es zu einem kleinen Magneten wird. Die Hund-Regel besagt hierbei, dass bei energetisch gleichwertigen Unterniveaus die Besetzung jedes Niveaus zunächst nur mit einem Elektron erfolgt, wobei alle drei parallelen Spin aufweisen, bevor je ein zweites mit entgegengesetztem Spin dazukommt. Die Anzahl der mit nur einem Elektron besetzten Unterniveaus bestimmt, wie viele Bindungen ein Atom eingehen kann - so die anerkannte Theorie. Tatsächlich muss ein Atom aber jedes Unterniveau mit zwei Elektronen besetzt haben, um überhaupt als Materie vorliegen zu können! Wie jeder Chemiker bestätigen kann, existieren Atome auf längere Zeit nur dann einzeln, wenn die äußerste Schale vollständig mit Elektronen aufgefüllt ist, das heißt, entweder geben sie Elektronen ab und existieren als positiv geladene Ionen, oder sie nehmen Elektronen auf und werden zu negativ geladenen Ionen, oder sie “teilen“ sich ein oder zwei Elektronen mit anderen Atomen, sprich: sie binden sich zu einem Molekül zusammen. Sogenannte Radikale, also Atome, die ein ungepaartes Elektron haben, sind deswegen so reaktiv, weil sie blitzschnell ein zweites Elektron finden müssen, sonst existieren sie nicht weiter als Materie. Die Spin-Bewegung ist demnach offiziell Ursache des molekularen Zusammenhalts, tatsächlich sogar Voraussetzung für die Existenz in Form von Materie.

Es gibt also Felder ohne Teilchen (Vakuum), aber keine Teilchen ohne Felder, daher ist ein Verständnis dieser Felder grundlegender als ein Verständnis der resultierenden Teilchen. Die heutige Medizin, Biologie und Chemie interessiert sich noch ausschließlich für die Teilchen, obwohl die Teilchen allein keinerlei Erklärungen abliefern für die zu beobachtenden Phänomene. So gibt es bis heute keinen Biologen oder Mediziner, der auf Erwin Schrödingers berühmte Frage, warum bei der Zellteilung kein einziger Fehler passiere, eine Antwort geben kann. Prof. Popp hat diese Frage nach der Perfektion der Aufteilung der Moleküle bei der Zellteilung einem seiner Studenten als Thema für eine Doktorarbeit gestellt - das Ergebnis: Die Zellteilung folgt eindeutig dem Muster elektromagnetischer Feldlinien und ist entsprechend durch von außen einwirkende Felder beeinflussbar!