Dr. Warnke ging in seinem Vortrag sogar noch weiter. Er begann mit einer Definition von Raum, Zeit und Materie im Vakuum- oder Psi-Feld (dieser Begriff stammt ursprünglich aus der Physik): Zuerst muss eine Energie existieren, durch deren Übertragung eine gerichtete Kraft entsteht, deren Richtungskoordinaten den Raum bestimmen. Diese Übertragung definiert außerdem ein Vorher, ein Nachher und ein Vor-Dem-Nachher und damit die Zeit. Die übertragene Energie muss von der Zielstruktur erkannt werden, und somit ergibt sich eine Form oder Struktur, die die Bedeutung, also die Information definiert. Die Struktur ist also ebenso grundlegend wie Raum und Zeit. In der Biochemie ist dies schon lange bekannt: Ein Protein ist zwar durch die Aminosäuren-Sequenz definiert, kann aber nur in der korrekten räumlichen Faltung seine Funktion erfüllen; wenn die Faltstruktur verloren geht, das Protein also denaturiert, wird es nutzlos.
Das Kernstück des Vortrags von Dr. Warnke war jedoch die Definition der Zeit. Prinzipiell ist die Zeit nicht das lineare Gebilde, dass wir uns darunter vorstellen. Speziell in der Zukunft existieren alle möglichen Versionen gleichzeitig, und die Wahl einer dieser möglichen Versionen bestimmt das Hier und Jetzt; mit der Wahl beginnt die Zeit. Die Zukunft ist nur das Ergebnis bzw. die Konsequenz einer getroffenen Wahl, und somit veränderlich. Oder wie ein Physiker es ausdrücken würde: Die Wahl einer Gegenwart ist der atemporäre Kollaps der Wahrscheinlichkeiten.
Wenn nun die Zukunft nicht linear, sondern veränderlich ist, wie sieht es denn dann mit der Vergangenheit aus? Hierzu stellte Dr. Warnke uns den Phasenkonjugierten-Spiegel-Versuch von 1973 vor, der zeigt, dass ein Lichtstrahl vorwärts in der Zeit auf einen weit entfernten phasenkonjugierten Spiegel trifft, von ihm reflektiert wird und ab da rückwärts in der Zeit läuft mit der gleichen Geschwindigkeit wie am Hinweg, so dass das Feedback im selben Moment eintrifft, in dem der Lichtstrahl ausgesendet wird. Das Licht erfährt also eine Zeitumkehr. Es gibt russische Forschungsarbeiten, die belegen, dass elektrische Impulse Zeitquanten enthalten, die gleichzeitig in die Vergangenheit und in die Zukunft laufen (Zeitinvarianz bei atomaren Wechselwirkungen).
Laut dem Aharonov-Bohm-Effekt verändert ein auf Elektronenschwingung gegebenes Potential die Zeitstruktur. Um dies zu überprüfen wurde an ein Fischbecken mit Fischeiern ein Potential angelegt - woraufhin aus den Fischeiern Arten entstanden, die seit Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden ausgestorben waren. Offenbar riefen die Eier unter Einfluss des Potentials eine die Struktur des entstehenden Organismus' bestimmende Urinformation ab, die nicht der Jetzt-Zeit entsprang, sondern der Vergangenheit.
Dies sollte eigentlich nicht überraschen, bedenkt man, dass unser Organismus tagtäglich mit ähnlichen Mechanismen arbeitet: So kann das hohe Potential an der Membran einer Muskelschicht die um die Muskelzellen herum gelagerten Satellitenzellen dahingehend beeinflussen, dass sie zu Stammzellen dedifferenzieren, so dass sie wieder in der Lage sind, zu Muskelzellen zu differenzieren. Und auch vollständig differenzierte Nervenzellen können nur dadurch neue Synapsen bilden, dass sie sich zu einem unreifen Stadium zurück entwickeln, in dem sie noch dazu fähig waren.
R. O. Becker entdeckte in den 80er Jahren, dass, wenn positiv geladene Silberionen elektrisch in eine Wunde mit einem mit Silber überzogenen Nylongewebe als positive Elektrode induziert werden, große Mengen an primitiven embryonalen Stammzellen produziert werden, die die Heilung des Gewebes vorantreiben. Die Silberionen wirken auf die Fibroblasten, die normalerweise für die Wundvernarbung zuständig sind, und veranlassen sie dazu, sich zu Stammzellen zurück zu entwickeln, welche dann zu jeder benötigten Zellart differenzieren können. Dadurch verheilen die so behandelten Wunden ohne Narbenbildung; derzeit wird geforscht, ob sich diese Technik auch auf die Regeneration von Organen anwenden lässt.
Becker hat 1991 nachgewiesen, dass bei Salamandern an Amputationswunden ein negatives Potential vorliegt, welches das Nachwachsen von Gliedmaßen ermöglicht. Bei Fröschen liegt dagegen ein positives Potential vor, das zu Vernarbung der Wunde führt (s. Abb. 6). Bei Säugetieren ist ebenfalls ein positives Potential zu finden, wenn man jedoch ein negatives Potential künstlich anlegt, so kommt es auch bei Menschen zum Nachwachsen z.B. von Fingergliedern; das Potential bestimmt also, ob die gegenwärtige oder die Urinformation aus der Vergangenheit abgerufen wird.
Um auf den phasenkonjugierten Spiegel zurückzukommen: Was von diesem Spiegel u.a. umgedreht wird, ist der Spin der Photonen; die Richtung des Spins entscheidet also, ob eine Welle in die Vergangenheit oder in die Zukunft läuft. Kohärente Einzel-Spinmodule strahlen in der Summe ein Torsionsfeld ab, das Solitonen bildet. Von außen einstrahlende Torsionsfelder verändern wiederum den Spin der einzelnen Elektronen und somit den Molekülzusammenhalt, also die Struktur.
Unser Organismus besteht nur zu 0,001% aus Materie, 99,999% sind Vakuum, durchsetzt mit elektromagnetischen Wechselwirkungen, welche die Struktur bestimmen (mit den Worten meines ehemaligen Physik-Lehrers: Wenn man nur die Protonen, Elektronen und Neutronen eines Flugzeugträgers nimmt und ohne Vakuum dazwischen zusammenpackt, dann passt er in eine Streichholzschachtel!). Wenn wir effektiv heilen wollen, müssen wir die 99,999%, also die Bindung zwischen den Atomen und Molekülen im Organismus behandeln; diese Bindung wird durch den Spin der Elektronen gesteuert, entsprechend beeinflusst alles, was auf den Spin wirkt, Gesundheit oder Krankheit. Außerdem definiert die Richtung des Spins, ob die Wirkung eines Torsionsfeldes in die Vergangenheit oder in die Zukunft läuft; diese Spinrichtung und damit die Torsionsfelder sind durch das Bewusstsein wahrnehmbar (Hellsehen) und auch beeinflussbar, was nichts anderes bedeutet, als dass Heilung durchaus in der Zeit zurückwirken kann.
Mit anderen Worten: Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Traumata und entsprechend PK, Familienstellen und jegliche emotionalen und mentalen Aufarbeitungs- und Erkenntnisprozesse generieren Torsionsfelder, die auf den Spin und darüber auf Struktur und Bindungsverhalten der Moleküle, aus denen unser Körper aufgebaut ist, einwirken. Praktisch bedeuted dies: Wenn der Körper z.B.: verlernt hat, ein bestimmtes Enzym zu bilden, kann man entweder alle Stoffe substituieren, die dieses Enzym bilden kann (Schulmedizin), oder dafür sorgen, daß der Körper das Enzym wieder bilden kann; wenn man ihn langsam daran gewöhnt, das Enzym wieder zu bilden, beginnt die Heilung in der Gegenwart - wenn man die Heilung jedoch “in der Zeit zurückschickt“, indem man das Trauma behandelt, das dazu geführt hat, daß der Körper dieses Enzym nicht mehr bildet, dann beginnt die Heilung in dem Moment, in dem der Körper verlernt hat, das Enzym zu bilden. Für den Körper heißt das, er hat zu keinem Zeitpunkt verlernt, das Enzym zu bilden, also kann er sofort wieder damit anfangen.
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